Immobilienkauf: Augen auf bei der Immobilienfinanzierung

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Baukredit-Vergleich ermittelt, welche Bank Verbrauchern bei einem Hauskauf die besten Zinsen bietet. Das Urteil überrascht.   So fanden die Experten der Stiftung Warentest heraus, dass Zinsen für ein Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung am günstigsten sind. Auch bei Krediten mit festen Zinsen, die über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren laufen, ermittelten sie günstige Angebote. Allerdings war das teuerste Angebot doppelt so teuer wie das günstigste.    Stiftung Warentest rät daher Immobilienkäufern, mehrere Kreditangebote einzuholen und diese zu vergleichen. Denn nur, wer genauer hinschaut und die einzelnen Werte miteinander vergleicht, kann unter Umständen Beträge im fünfstelligen Bereich einsparen.  Quelle: Stiftung Warentest  © photodune.net

Immobilienkauf: Der Speckgürtel ist wieder in

Teure Mieten, wenig Platz: Städte werden für viele Bundesbürger immer unattraktiver. Sie zieht es dagegen immer öfter in den ländlichen Raum. Von dieser Stadtflucht profitieren aber nicht alle Kommunen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat sich die Binnenmigration genauer angeschaut. So haben die Experten des IW ermittelt, dass alle 71 Großstädte seit 2014 Einwohner an die umliegenden Kreise verloren haben. Profiteure sind unter anderem die Kreise Hoch-Taunus-Kreis, Main-Taunus-Kreis im Einzugsbereich der Bankenmetropole Frankfurt am Main sowie die Landkreise Oberhavel, Barnim und Märkisch-Oderland im Nordosten der Hauptstadt Berlin.   Doch von dieser vermeintlichen Stadtflucht profitieren eben nur Kreise und Kommunen, die sich in unmittelbarer Nähe zu Großstädten befinden. In abgelegenen Regionen in Vorpommern aber auch in Westen wie beispielsweise in Cochem-Zell oder dem Märkischen Kreis sinken die Einwohnerzahlen dagegen seit Jahren. Dass die Menschen in den Speckgürtel ziehen, ist kein neues Phänomen. Bereits zwischen 1995 und 2002 wanderten die Bundesbürger verstärkt in die Kommunen rund um die Metropolen wie Berlin, München oder Frankfurt ab.    Quelle: IW © photodune.net

Immobilienkauf: Vorsicht bei Zwangsversteigerungen

Da die Preise für Immobilien mittlerweile nicht nur in Großstädten, sondern auch im Umland sowie ländlichen Regionen steigen, werden für viele Menschen Zwangsversteigerungen immer interessanter. Denn sie gelten im Allgemeinen als Schnäppchenbörse. Doch stimmt das überhaupt?   Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) trifft das nur eingeschränkt zu. Denn das Einstiegsgebot bei zwangsversteigerten Immobilien richtet sich in der Regel nach dem Wert vergleichbarer Immobilien in direkter Nachbarschaft. Da sind echte „Immobilienschnäppchen“ eher die Ausnahme, als die Regel. Außerdem haben Käufer keinen gesetzlichen Anspruch darauf, das Haus oder die Wohnung vor der Zwangsversteigerung von innen zu besichtigen. Wer die Immobilie erwerben möchte, muss sich mit einer Besichtigung von außen sowie dem gerichtlichen Gutachten zufriedengeben.   Für den Fall, dass der Verkäufer doch einer Besichtigung von innen zustimmt, sollte der Kaufinteressent bei diesem Termin einen Bausachverständigen an seiner Seite haben. Nur der Experte kann schlussendlich eine Empfehlung abgeben, ob der Kaufinteressent an der Zwangsversteigerung teilnehmen sollte.  Quelle: VPB  © photodune.net

Immobilienkauf: Verkäufer muss Käufer auch über Wasser im Keller bei Regen informieren

Wer sein Haus verkaufen möchte, muss den Interessenten über alle Mängel aufklären. Und auch, wenn der Keller bei Regen überschwimmt wird, muss er das dem Kaufinteressenten mitteilen. Das entschied vor Kurzem das Oberlandesgericht Hamm in einem Fall.  Dabei ging es um einen Kaufinteressenten, der ein Einfamilienhaus besichtigt und dabei unter anderem gefragt hatte, ob der Keller trocken sei. Das bejahte die Verkäuferin der Immobilie. Kurz nachdem das Haus dann verkauft wurde, stellte sich jedoch heraus, dass bei Regen Wasser in den Keller eindrang. Daraufhin machte der neue Eigentümer zunächst Schadensersatzansprüche geltend und überwies der Verkäuferin 30.000 Euro weniger von der Kaufsumme. Als der Käufer kurz darauf den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärte, nahm die ehemalige Hausbesitzerin das nicht hin und forderte die komplette Kaufsumme. Da sich beide Streitparteien nicht gütig einigen konnten, kam es zum Prozess.   Die zuständigen Richter am OLG Hamm entschieden zu Gunsten des neuen Eigentümers und sahen den Rücktritt vom Kaufvertrag als wirksam an (AZ 22 U 161/15). Dabei verwiesen die Richter vor allem auf die Falschaussage der Verkäuferin, die in diesem Fall arglistig gehandelt und den Mangel bewusst verschwiegen habe. Da sich der Käufer durch diesem Umstand getäuscht sah, war der Rücktritt vom Kaufvertrag juristisch rechtens.    Quelle: OLG Hamm © photodune.net

Immobilienkauf: Augen auf bei Wohninvestments

In Zeiten niedriger Zinsen und einer starken Nachfrage nach Immobilien entschließen sich immer mehr Menschen dazu, in Wohnimmobilien zu investieren. Doch bei diesem Investment sollten laut Verband Privater Bauherren (VPB) einige Dinge beachtet werden. Wer sein Geld in „Betongold“ investieren möchte, sollte zunächst die Angebote der Hausbank kritisch überprüfen. Dabei sollten sich die Anleger nicht von günstigen Konditionen blenden lassen. Viel wichtiger seien unter anderem die Bausubstanz, die Lage und die zukünftige Entwicklung der Immobilie im Zusammenhang mit ihrer räumlichen Lage. Zudem raten die Experten des VPB dazu, die gewünschte Immobilie vorab gemeinsam mit einem Bausachverständigen gründlich zu prüfen. Dabei untersucht der Fachmann unter anderem, welche Sanierungen eventuell erforderlich sind, in welchem Zustand die Haustechnik ist und ob die Versorgungsleitungen erneuert werden müssen.   Nur der Immobilienexperte kann schließlich beurteilen, ob sich das Investment auf langer Sicht wirklich lohnt oder es zu einem finanziellen Reinfall wird.    Quelle: VPB © photodune.net

Immobilienkauf: Immer mehr Mieter können nicht das erforderliche Eigenkapital für das Eigenheim aufbringen

Endlich keine Miete mehr zahlen und Eigentum besitzen: Für 84 Prozent der Deutschen ist das trotz steigender Immobilienpreise der größte Traum. Doch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln warnt: Wenn die Mieten weiterhin so steigen, können immer weniger Menschen das erforderliche Eigenkapital für die eigene Immobilie aufbringen. Laut Experten des IW sollten zukünftige Eigentümer etwa 30 Prozent der Kaufsumme bereits angespart haben, um das nötige Eigenkapital vorweisen zu können. Bei einem Preis von 300.000 wären das immerhin 90.000 Euro. Doch diese Summe kann nur jeder 11. Mieter überhaupt aufbringen. Denn die Mieten steigen unaufhörlich und verhindern so das Ansparen größerer Summen. Zudem werden auch die Kaufnebenkosten immer höher und viele Banken stellen vermehrt höhere Ansprüche beim Eigenkapitalanteil. Das Ergebnis ist daher vor allem für junge Leute sowie Geringverdiener katastrophal.   Denn sie können sich immer seltener eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus leisten. Experten gehen deshalb davon aus, dass Wohneigentum in naher Zukunft nur noch ein Privileg für Besserverdiener wird.   Quelle: IW © photodune.net

Immobilienkauf: Kleines Haus – aber große Hürden?

In Deutschland sind bezahlbarer Wohnraum sowie Bauland Mangelware. Kein Wunder, dass der Wohntrend „Tiny Houses“ aus den USA auch hierzulande immer mehr Fans findet. Wer in solch einem Mikrohaus wohnen möchte, muss allerdings einiges beachten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) klärt auf. In der Regel verfügt ein Tiny House über einen fahrbaren Untersatz, kann also – bedingt durch seine kompakten Maße – mühelos fortbewegt werden. Doch hier gibt es schon das erste Problem: Das deutsche Gesetz unterscheidet eindeutig zwischen Häusern und Fahrzeugen. Soll das Minihaus öfter bewegt werden, gilt es als Wohnwagen und unterliegt daher auch allen geltenden Gesetzen und muss daher unter anderem für den Straßenverkehr zugelassen sein.  Soll das Haus in Kleinformat dauerhaft auf einem Grundstück stehen, benötigt der Eigentümer dafür eine Genehmigung. Zusätzlich greifen die zahlreichen Vorschriften der zuständigen Landesbauverordnung. Auch die Frage, wie das Tiny House an die Strom-, Abwasser- sowie Wasserversorgung angeschlossen werden soll, muss vorab geklärt werden. Der Traum von einem Tiny House mag in der Theorie schön klingen, wird aber in der Realität oft zu einem großen Problem. Quelle: VPB ©

Immobilienkauf: Hauskauf: Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten finanzielle Belastungen frühzeitig abklären

Immer mehr Menschen entscheiden sich trotz steigender Immobilienpreise für den Kauf eines Hauses. Doch viele Kaufinteressierte überschätzen im Vorfeld die finanziellen Belastungen, die der Erwerb des Eigenheims mit sich bringt. Der Verband Privater Bauherren will daher Aufklärungsarbeit leisten.  So kommen zum fiktiven Kaufpreis von 400.00 Euro noch einmal zahlreiche Nebenkosten hinzu. Dazu zählen unter anderem die Bearbeitungsgebühren für das Baudarlehen, Notargebühren für die Beurkundung des Hauskaufs sowie Gebühren für den Eintrag in das Grundbuchamt. Der VPB empfiehlt daher, sich frühzeitig über die Gebühren bei den zuständigen Behörden und Notariaten zu informieren. Wer neu bauen will, muss zudem einen festgeschriebenen Prozentsatz der Kaufsumme als Grunderwerbsteuer an den Staat abgeben. Zusätzlich kommen bei einem Hausneubau die Vermessungs- sowie Erschließungskosten hinzu.  Wenngleich es sich bei allen genannten Gebühren und Kosten um einmalige Aufwendungen handelt, können sie die finanzielle Situation des Bauherren stark belasten. Auch mögliche zusätzliche Belastungen durch parallele Darlehenszahlungen und der Miete sollten zukünftige Eigenheimbesitzer im Vorfeld genau abklären und in die Finanzierungsplanung mit einberechnen.  Quelle: VPB © photodune.net

Immobilienkauf: Augen auf beim Grundstückskauf

Bevor das neue Eigenheim gebaut werden kann, muss zunächst das dafür passende Grundstück gefunden werden. Doch bei der Suche nach dem richtigen Fleckchen Erde sollten Bauherren genauer hinschauen, so der Rat des Verbandes Privater Bauherren (VPB). Zunächst sollte der Häuslebauer klären, ob das gewünschte Grundstück auch tatsächlich Bauland ist – und nicht etwa Bauerwartungsland. Denn im Gegensatz zum Bauland besitzt das Bauerwartungsland zwar einen Flächennutzungs- aber noch keinen Bebauungsplan. Theoretisch kann dort eines Tages gebaut werden, jedoch besitzt der Käufer dort keinen rechtlichen Anspruch auf dem Bau eines Hauses.  Befindet sich das Grundstück in einem fertig erschlossenen Gebiet, liegt bereits ein rechtsgültiger Bebauungsplan vor. Der zukünftige Eigentümer kann daher sofort mit der Planung des Eigenheimes beginnen und die Baupläne bei der zuständigen Behörde einreichen. Quelle: VPB © photodune.net

Immobilienkauf: Baukindergeld wird gut angenommen

Drei Monate nach Einführung des Baukindergeldes scheint der staatliche Zuschuss für den Kauf von Immobilien bei den Familien gut anzukommen. Das zeigt ein erstes Fazit der KfW. So haben laut Informationen der zuständigen Bankengruppe bisher 47.741 Familien in Deutschland das Baukindergeld in Anspruch genommen. Aus Nordrhein-Westfalen kamen mit 10.728 die meisten Anträgen. Aktuell werden bei der KfW pro Woche 3.000 Förderanträge gestellt. Das Baukindergeld wurde im September dieses Jahres beschlossen. Familien erhalten beim Erwerb oder dem Bau einer Immobilie pro Kind einen staatlichen Zuschuss von 1.200 Euro. Diese Fördersumme wird anschließend auf zehn Jahre gezahlt. Bis zum 31. Dezember 2020 können Familien das Baukindergeld bei der KfW noch beantragen. Quelle: KfW © photodune.net