Leben & Wohnen: Neuer Ratgeber: „Das Vermieter-Set“

Die Stiftung Warentest hat einen neuen Ratgeber mit dem Titel „Das Vermieter-Set“ rausgebracht. Das 176-seitige Buch richtet sich an private Kleinvermieter und gibt Auskunft zu allen Fragen, sowie Aufgaben, Rechten und Pflichten eines Vermieters. Von der Suche nach einem geeigneten Mieter bis zum Auszug, enthält der Ratgeber umfangreiche Anleitungen und rechtssichere Informationen rund um das Thema Vermietung. Fragen zur Nebenkostenabrechnung oder zu Schönheitsreparaturen werden genauso beantwortet wie Fragen zum Mietvertrag oder Mieterhöhung. Auch für unerwartete Probleme, was zum Beispiel zu tun ist, wenn der Mieter seine Miete nicht bezahlt, finden Leser einen geeigneten Leitfaden zur Problemlösung.  Der Ratgeber bietet einen Rundum-Service und stellt wichtige Formulare und Verträge zum Heraustrennen und Ausfüllen bereit. So finden Vermieter sowohl Vordrucke für eine Nebenkostenabrechnung oder ein Übergabeprotokoll, als auch Formulare für Mietverträge oder Kündigungsschreiben. Mieterselbstauskünfte und vorformulierte Mahnbriefe sind ebenfalls in dem „Vermieter-Set“ mit inbegriffen. Zusätzlich werden selbstrechnende Formulare zum Herunterladen bereitgestellt, die vor allem bei einer Nebenkostenabrechnung eine große Hilfestellung und Arbeitserleichterung sind.    Der Ratgeber kostet 16,90 Euro und ist im Handel erhältlich oder kann bei der Stiftung Warentest online bestellt werden.    Quelle: Stiftung Warentest   © fotolia.de / wladi

Leben & Wohnen: Trend und Faszination: Betonmöbel

Wenn man an Beton denkt, denkt man in erster Linie an Häuser, Straßen und Brücken. Adjektive wie klobig, schwer und grau kommen einen in den Sinn. Allerdings kann Beton genauso gut filigran, warm und gemütlich wirken und lässt sich bestens mit anderen Baustoffen wie Holz, Glas oder Metall zu hochwertigen und modernen Möbeln und Dekorationsartikeln umwandeln.   Dass Beton schwer ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Der ausschließlich aus den Naturstoffen bestehende Baustoff setzt sich aus Zement, Kalkstein, Sand oder Kies und je nach Anwendung manchmal auch aus Stahl zusammen. Deshalb muss man sich vorher Gedanken darüber machen, wohin die Betonmöbeln gestellt werden sollen, denn sie lassen sich nicht so einfach verschieben und nicht jede Wand oder jeder Boden hält ihnen Stand. Gerade bei größeren Möbeln sollte man den Rat eines Experten einholen, der die Statik überprüft.   Ob als Arbeitsplatte in der Küche, Regal im Wohnzimmer, Schreibtisch oder Badewanne - aus Beton lassen sich alle Möbelstücke herstellen.Betonmöbel werden entweder in eine Form gegossen und die Schalung wird nach dem Austrocknen zerstört. Oder sie werden in Form von Platten in die Schalung eingeführt. Der Vorteil dabei ist, dass sich durch den Einsatz von Stahl oder Armierungen das Gewicht reduziert. Sobald das Möbelstück aus der Schale entfernt ist, kann man es nach Belieben zusammenbauen, sägen, schleifen, gestalten, waschen und vor allen Dingen mit Öl versiegeln und polieren. Die richtigen Oberflächenversiegelung schützt das Möbelstück vor Schmutz, Wasser und Säure und verleiht den Möbeln einen schimmernden Glanz.    Quelle: Ratgeber Haus und Garten / Das Haus   © photodune.net

Leben & Wohnen: Grundstücke und Stellplätze für Tiny Houses

Immer mehr Menschen interessieren sich für den Kauf eines Tiny Houses, der auf wenigen Quadratmetern ein Zuhause mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad bietet. Eine Terrasse und die Möglichkeit zur Mobilität verleihen dem Leben in einem Tiny House einen besonderen Reiz und ermöglichen den Traum vom Eigenheim zu erschwinglichen Preisen. Ob zur temporären oder langfristigen Nutzung - plant man den Kauf eines Tiny Houses oder ist bereits schon Besitzer, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Grundstück. Die Onlineplattform Livee informiert über alternative Lebensweise und moderne Wohnformen und gibt Tiny House Besitzern Tipps, ein geeignetes Grundstück zu finden.    Tiny Houses dürfen auf einem gekauften oder gepachteten Grundstück, sowie auf einem Stellplatz, z.B. einen Campingplatz abgestellt werden. In diesem Fall ist vor allen Dingen zu prüfen, ob die Platzordnung auf dem jeweiligen Campingplatz „dauerhaftes Wohnen“ erlaubt. Die Landesbauordnung der jeweiligen Bundesländer gibt hierzu Auskunft. Auch „Tiny House Parks“ oder „Tiny House Villages“ bieten Stellplätze an. Wer allerdings lieber ein Grundstück kaufen oder pachten möchte, sollte sich an ein Maklerbüro wenden, eine Anzeige in Immobilienportalen schalten und mit Freunden und Bekannten sprechen. Oft finden sich geeignete Stellplätze auch über Mundpropaganda.   Quelle: livee-living © fotolila.de

Leben & Wohnen: Förderung von Modellprojekten für Smart Cities

Digitale Technologien haben in den Alltag der Menschen Einzug gehalten, der digitale Wandel in den Städten ist nicht mehr aufzuhalten. Um die Stadtentwicklung aktiv zu gestalten und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern, vergibt das Bundesinnenministerium und die Förderbank KfW in den nächsten zehn Jahren Fördergelder an Kommunen, die Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung in den Städten entwickeln. Die Fördersumme bemisst sich auf insgesamt 750 Millionen Euro und besteht aus etwa 50 Modellprojekten.    Als Basis für die Modellentwicklung dient die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Charta der Dialogplattform Smart Cities. Diese beinhaltet Empfehlungen und Leitlinien, anhand deren sich die Kommunen bei der Modellentwicklung orientieren sollen. Darüber hinaus sollen die erarbeiteten Strategien auch an nicht geförderte Kommunen übertragen werden und für die Verbreitung von Lerneffekten und Wissenstransfer dienen. Dieser Transformationsprozess soll auch auf nationaler und internationaler Ebene stattfinden.   Interessierte Kommunen können sich bis zum 17. Mai unter https://www.smart-cities-made-in.de/ bewerben. In der ersten von vier Staffeln werden rund zehn Modellprojekte mit etwa 170 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt 2019 gefördert.  Quelle: BMI und KfW     © photodune.net

Leben & Wohnen: Einbruchsstatistik 2018: Licht und Schatten

Vor wenigen Wochen stellte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2018 vor. Nach seiner Aussage ist die Zahl von Wohnungseinbrüchen deutschlandweit zurückgegangen. Doch stimmt das wirklich?   Untersucht man die Zahlen in den einzelnen Landkreisen fällt vor allem eins auf: Die Fälle von Wohnungseinbrüchen sind in zahlreichen Landkreisen sowie kreisfreien Städten im Vergleich zu 2017 gestiegen. Betroffen sind Kommunen in Ost und West.   Trauriger Spitzenreiter ist der Landkreis Gifhorn, hier wurden 2018 91 Einbruchsdelikte je 100.000 Einwohner mehr registriert. Auch in Pinneberg (65), Chemnitz (90) und Neumünster (73) gab es mehr Einbrüche als 2017. Hinzu kommen weitere 20 Kreise, die einen leichten Zuwachs an Wohnungseinbrüchen verzeichnen.    Quelle: Bundeskriminalamt © photodune.net

Leben & Wohnen: Nachbar muss große Studenten-WG hinnehmen

Eine Studenten-WG ist an sich nichts Besonderes. Doch muss ein Eigentümer auch eine Wohngemeinschaft mit elf Studierenden in direkter Nachbarschaft hinnehmen?   Der Eigentümer eines Einfamilienhauses behagte es ganz und gar nicht, dass in seiner Nachbarschaft eine so große Studenten-WG entstand. Er wandte sich daher an die zuständige Bauaufsichtsbehörde und forderte diese auf, gegen diese – seiner Meinung nach unzulässigen – Immobiliennutzung vorzugehen. Als die Behörde nichts unternahm, klagte der Eigentümer vor dem Oberverwaltungsgericht.   Doch seine Klage wurde abgewiesen (AZ 8 A 10680/16). Denn die Richter erkannten eine zulässige Nutzung der Wohnung durch die elf Studenten. Allein wegen der WG-Größe sei eine unzulässige Immobiliennutzung nicht gegeben, so die Juristen.   Quelle: OVG Rheinland-Pfalz © photodune.net

Leben & Wohnen: Welcher Stromverbrauch ist normal?

In der Regel wissen Verbraucher ungefähr, wie viel Strom sie pro Jahr verbrauchen. Doch kaum einer weiß, ob sie damit im Durchschnitt liegen – oder darüber. Ein Stromspiegel kann da Abhilfe schaffen.   Dabei sollten Verbraucher ihre aktuelle Stromrechnung zur Hand nehmen und den Jahresverbrauch in Kilowattstunden heraussuchen. Anschließend kann der Wert mit den Durchschnittwerten für unterschiedliche Haushaltsgrößen verglichen werden. So verbraucht ein Einpersonenhaushalte durchschnittlich 2.300 kWh im Jahr, in einem Mehrfamilienhaus sind es durchschnittlich 1.400 Kilowattstunden. Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht etwa 3.700 Kilowattstunden, wenn damit auch das Wasser erwärmt wird, ohne eine Warmwasserbereitung sind es 3.000 kWh. In einem Mehrfamilienhaus liegt der Verbrauch bei 2.000 Kilowattstunden, wenn keine Warmwasserbereitung vorliegt.  Quelle: BDEW © photodune.net

Leben & Wohnen: Immer mehr junge Familien verlassen die Großstädte

Leben in Deutschlands Großstädten bald keine Familien mehr? Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) nährt diesen Verdacht.   Ob in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder Köln: In den großen Metropolen steigen die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen seit Jahren rapide an. Möchte eine junge Familie in einer der Großstädte eine 3- oder gar 4-Raum-Wohnung kaufen oder mieten, muss sie dafür immer mehr zahlen. Doch das können immer weniger Familien. Sie kehren daher der Stadt den Rücken und ziehen vermehrt aufs Land – im Dunstkreis der Metropole.   Und selbst dort werden die Immobilien langsam knapp, denn neues Bauland wird kaum noch frei. So wandern laut des IW junge Familien vermehrt in den ländlichen Raum und nehmen dafür immer längere Arbeitswege in Kauf. Mögen die Preise im ländlichen Raum auch niedrig sein: durch die deutlich längeren Pendlerwege steigt bei den Berufstätigen auch das Risiko für stressbedingte Erkrankungen. Quelle: IW  © photodune.net

Leben & Wohnen: Umzug im Alter? Das muss nicht sein!

Wer seit Jahren in den eigenen vier Wänden wohnt, möchte im Alter ungern umziehen. Denn neben der vertrauten Umgebung sind die Eigentümer oft auch in der Nachbarschaft integriert und fürchten zudem den Neuanfang in einem Seniorenheim. Die Angst vor dem Auszug aus dem eigenen Haus ist oft unbegründet, denn auch im hohen Alter können Menschen zuhause wohnen bleiben.   Das Zauberwort heißt „Barrierefreier Umbau“. Dabei wird das Eigenheim so umgebaut, dass es den Anforderungen im Alter angepasst wird. Doch bevor die Umbaumaßnahmen beginnen, raten Experten des Verbandes Privater Bauherren (VPB), sich an einem Fachmann zu wenden. Dieser begutachtet die Immobilie und bespricht mit den Eigentümern eventuelle Umbaumaßnahmen. Auch der Hausarzt sollte in den Planungen miteinbezogen werden, denn seine Prognosen in puncto Gesundheit spielen bei den Umbauplanungen eine wichtige Rolle.    Zu den Klassikern in Sachen barrierefreier Umbau gehören die Verbreitung der Türen, der Umbau des Bades, die Entfernung von kleinen Absätzen oder Schwellen sowie der Umbau des Eingangsbereiches. Zahlreiche Maßnahmen fördert die KfW-Bank und unter Umständen auch die zuständige Krankenkasse.   Quelle: VPB  © photodune.net

Leben & Wohnen: Eigentümerverband fordert mehr Einbruchschutz

Zwar ist die Zahl der Wohnungseinbrüche laut der jetzt von Bundesinnenminister Seehofer vorgestellten polizeilichen Kriminalstatistik 2018 zurückgegangen. Für den Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland ist das aber noch lange kein Grund, sich auf den Zahlen auszuruhen. Jeder Wohnungseinbruchdiebstahl sei für die Betroffenen eine Katastrophe, so Verbandspräsident Kai Warnecke. Zum Einen dürften die rückläufigen Zahlen nicht über die hohen Sachschäden hinwegtäuschen. Zum anderen leiden die Opfer oft jahrelang psychisch unter den Folgen eines Einbruchs. Haus & Grund Deutschland fordert deshalb, dass die Bundesregierung endlich ihr Versprechen des Koalitionsvertrages einlöst, das KfW-Förderprogramm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" fest zu verankern. Laut Verbandspräsident Kai Warnecke hat die KfW vor Kurzem ihre Konditionen für das Programm geändert. Die geplante Förderung von privaten Kleinvermietern für Mehrfamilienhäuser mit zwei bis acht Wohneinheiten lasse weiter auf sich warten. Und auch von der Förderungsausweitung auf den Neubau gäbe es noch keine Spur. Quelle: Haus & Grund Deutschland © photodune.net